Das Ausbildungsprofil der RetrieverGemeinschaft Mechtenberg e.V.
Alter des Hundes
8 Wochen
8 Wochen
Abschluss/Prüfungen
Anmerkungen: Der Altersunterschied der Gruppe sollte 4 Wochen nicht überschreiten
Anmerkungen: Der Altersunterschied der Gruppe sollte 4 Wochen nicht überschreiten
5 - 15 Monate
Junghundegruppe
(Sollstärke: 5 bis 8 Hunde)
(Sollstärke: 5 bis 8 Hunde)
Wechsel gem.
Übungsleiterbesprechung
Übungsleiterbesprechung
> 8 Monate
Begleithundeprüfung
Dummy-Vorbereitungsgruppe
(Sollstärke: maximal 5 Hunde)
(Sollstärke: maximal 5 Hunde)
Welpengruppe
Voraussetzungen:
Bis zu einem Alter von 16 Wochen liegt der Schwerpunkt insbesondere in der Förderung der Mensch-Hund Beziehung durch gemeinsame Aktionen und in der spielerischen Einführung in die Erziehung des Hundes. Die Sozialisierung und die Gewöhnung an verschiedene Umweltreize werden fortgeführt.
Trainingsinhalte:
Die Inhalte liegen vor allem im Bindungsaufbau zum Hundeführer und in der Sozialisierung des Welpen.Die Schwerpunkte sind:
- Artgerechter Umgang mit dem Welpen (Vertrauen schaffen durch klare Kommunikation)
- Übungen zur Bindungsförderung der Mensch-Hund-Beziehung
- Richtiges Spielen zwischen Mensch und Hund
- Aufmerksamkeitstraining zwischen Mensch und Hund
- Kennenlernen verschiedener Geräuschkulissen und wechselnde optische Reize in laufenden Spielaktionen und durch überraschende Akionen
- Spielerischer Aufbau des Apportierens
- Duldungsübungen
- kontrolliertes Spiel der Welpen untereinander
Junghundegruppe
Voraussetzungen:
Die Hunde sollten ein Alter von mindestens 5 bis etwa 12 - 15 Monaten haben.
Trainingsinhalte:
Inhalt bilden die Übungen zur Erziehung des Junghundes.Die Übungen haben folgende Schwerpunkte:
- Leinenführigkeit in Verbindung mit Richtungswechsel
- Platz- und Sitzübungen mit steigenden Ablenkungen
- Rückruftraining
- Fortführung des Dummy-Trainings
- Tragen und Bringen eines Dummy
- Gemeinsame Gruppenübungen
- Fortführung einer guten Sozialisation
Trainingsziele:
Der Hund lernt, seinem Führer zu gehorchen. Er führt die Grundkommandos seines Führers einigermaßen sicher aus. Weiterhin lernt er sich sicher bei Umgebungseinflüssen in der Familie und in der Öffentlichkeit zu verhalten. Die Grundlagen für das Training auf die Begleithundeprüfung sind gegeben.Besonderheiten:
keine
Begleithundegruppe
Voraussetzungen:
Der Hund kennt alle Grundelemente der Begleithundeausbildung (Sitz, Platz, Komm, Voran, Apport, Bleib). Er läuft an der Leine, ohne ständig zu ziehen, und folgt seinem Führer auf Befehl auch unangeleint. Ein von seinem Führer geworfenes Dummy bringt er zu ihm zurück. Wird der Hund abgelegt, sollte er bei Sichtkontakt zum Führer im Abstand von einigen Metern mindestens eine Minute liegen bleiben. Der Hund ist nicht schussscheu.
Trainingsinhalte:
Die bisher erlernten Gehorsamsgrundelemente werden verfeinert. Der Schwerpunkt liegt in der steigenden Sicherheit der Ausführung. Im Wesentlichen werden die Fächer der Begleithundeprüfung geübt:- Leinenführigkeit und Unbefangenheit
- Folgen bei Fuß (Freifolgen)
- Hinsetzen und Sitzen bleiben in Verbindung mit Herankommen
- Ablegen und außer Sicht gehen
- Halt auf Entfernung mit Abholen
- Bringen eines weichen Gegenstandes (Dummy)
- Schuss- und Geräuschgleichgültigkeit
Trainingsziel:
Bestehen der Begleithundeprüfung, Teil A mit möglichst 16 Punkten, Teil B möglichst 24 Punkte, jedoch mindestens 12 Punkte, um für den Verkehrsteil C zugelassen zu werden (siehe Durchführungsbestimmungen zur BHP A/B/C).Besonderheiten:
Da die überwiegende Mehrheit unserer RetrieverGemeinschaft GRC/DRC-Mitglieder sind, ist dieses Training auf die entsprechende Begleithundeprüfung abgestimmt. In anderen Vereinen, wie z.B. dem DVG, weicht der Inhalt der Begleithundeprüfung zum Teil erheblich ab, obwohl die Grundelemente gleich sind. Sollte ein Mitglied dort eine entsprechende Prüfung ablegen wollen, ist dies mit dem jeweiligen Übungsleiter abzuklären.Für die Verkehrssicherheitsprüfung werden in der Regel nur Empfehlungen gegeben. Sofern der Übungsleiter ein Training anbieten sollte, darf dieses in der Öffentlichkeit nicht erkennbar sein!
Dummy-Vorbereitungsgruppe
Voraussetzungen:
Der Hund erfüllt die Bedingungen zur Begleithundeprüfung, d.h. er steht kurz davor oder hat diese bereits bestanden. Dies bedeutet gleichzeitig, dass er die zur weiteren Arbeit notwendige Unterordnung und den erforderlichen Gehorsam besitzt.
Trainingsinhalte:
Die für die Dummyarbeit relevanten Grundelemente werden aufgebaut. Die Trainingsschwerpunkte bilden u.a. Steadiness und Wasserarbeit. Nachdem der Retriever ein Dummy ordentlich bringt, wird ein zweites Dummy mit in die Übungen eingebaut. Der Retriever lernt neben dem bisher bekannten normalen 500g-Dummy auch andere Dummy kennen, wie z.B. Felldummy oder 1 kg-Dummy. Der Retriever wird an die Wasserarbeit herangeführt. Auf die Schwächen eines jeden einzelnen Hundes wird intensiv eingegangen, um eine einheitliche Ausgangsbasis für die "Dummy-Anfängergruppe" zu schaffen.Trainingsziel:
Der Retriever besitzt die für die Dummyarbeit notwendige Standruhe. Er verhält sich absolut sicher beim Schuss. Beim Wurf von Dummies springt er nicht ein und ist in der Lage, zwei Dummies nacheinander zu holen. Der Retriever apportiert mindestens ein Dummy aus dem Wasser und gibt dieses an seinen Hundeführer ab, ohne es vorher fallen zu lassen.Besonderheiten:
Die Vorbereitungsgruppe soll dazu dienen, Schwächen auszugleichen, so dass der Zeitraum der Teilnahme des Retrievers in der Regel nur kurzzeitig ist.
Dummy-Anfängergruppe
Voraussetzungen:
Der nicht schussscheue Retriever besitzt die erforderliche Standruhe. Er springt beim Werfen von Dummies nicht ein und ist in der Lage, zwei Dummies nacheinander zu holen. Er sollte ferner in der Lage sein, mindestens ein Dummy aus dem Wasser zu apportieren.
Trainingsinhalte:
Der Retriever lernt neue Arbeitsweisen kennen, bereits bekannte Arbeiten werden vertieft.Die Schwerpunkte liegen in:
- Leinenführigkeit und Folgen frei bei Fuß
- Markierapport
- Frei-Verlorensuche
- Einweisen
- Apport aus tiefen Wasser
- Steadiness
Trainingsziel:
Förderung folgender Eigenschaften des Retrievers: Arbeitsfreude durch Zusammenarbeit (will to please), Standruhe (Steadiness), Apportierfreudigkeit, Merkfähigkeit (marking), gute Nase, Ausdauer, Gehorsam und Lenkbarkeit. Die Hunde sollen schnell in die Hand des Führers apportieren, wobei ein Vorsitzen nicht erforderlich ist. Der Retriever sollte die Prüfungsfächer gemäß den Vorschriften der DP-A des GRC beherrschen (siehe Durchführungsbestimmungen DP-A (GRC) m.S./o.S.).Besonderheiten:
Während des gesamten Übungsverlaufs muss sich der einzeln arbeitende Hund unangeleint führen lassen.
Dummy-Fortgeschrittenengruppe
Voraussetzungen:
Der Hund hat eine bestandene DP-A des GRC oder APD/A des DRC vorzuweisen bzw. hat eine gleichwertige Prüfung im Ausland bestanden. Die Teilnahme kann auch dann erfolgen, wenn noch keine Prüfung erfolgte, jedoch mindestens zwei Übungsleiter den Wechsel in diese Gruppe befürworten (Abstimmung bei der Übungsleiterbesprechung). Voraussetzung ist jedoch, dass der Ausbildungsstand dem Ziel der Anfängergruppe entspricht.
Trainingsinhalte:
Im Wesentlichen bestehen die Übungsfächer aus denen der Anfängerklasse, jedoch unter schwierigeren Bedingungen, wie z.B. ein anderer Bewuchs des Trainingsgeländes. Zusätzlich lernt der Retriever Doppelmarkierungen kennen.Trainingsziel:
Der Retriever sollte die Prüfungsfächer gemäß den Vorschriften der DP-B des GRC beherrschen (siehe Durchführungsbestimmungen DP-B/C).Besonderheiten:
Der Hund arbeitet bei allen Übungen unangeleint, auch bei Anwesenheit weiterer Hunde.***
Mit unserem Ausbildungsprofil lehnen wir uns stark an die jeweils gültigen Püfungsordnungen des DVG und des GRC an. Da die meisten unserer Mitglieder ihren Retriever mit dem Ziel ausbilden, an den entsprechenden Prüfungen teilzunehmen, ist dies verständlich. Eine Mitgliedschaft in unserer Gemeinschaft ist unabhängig von der Mitgliedschaft im GRC. Wir weisen darauf hin, dass eine Teilnahme an GRC-Prüfungen für Nicht-GRC-Mitglieder häufig wesentlich teurer ist. Für interessierte Retrieverbesitzer gibt es noch weitere Möglichkeiten, sich mit ihrem Hund zu beschäftigen, wie z.B. Breitensport und Agility, die in anderen Mitgliedsvereinen des DVG angeboten werden.









