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Folgende Themen stehen zur Auswahl:

 


 

Tierkliniken und Spezialisten

 
Tierkliniken

 

 
Tierklinik Duisburg-Kaiserberg
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Wintgensstraße 81-83
47058 Duisburg
Tel.: 0203 - 30537-0
Fax: 0203 - 342979

 

 
Kleintierklinik Duisburg-Asterlagen
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Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Str.11
47228 Duisburg-Rheinhausen
Tel.: 02065 - 9038-0
Fax: 02065 - 9038-29

 

 
Tierzahnärzte

 

 
Fachpraxis für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Dr. med. vet. Dietmar Bücheler
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Hauptstraße 48
51491 Overath
Tel.: 02206 - 81814
Fax: 02206 - 911066

 

 
Tierarztpraxis Dr.med.vet. Jochen Krüger
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Niederstraße 1
47829 Krefeld-Uerdingen
Tel.: 02151 - 480067 / 77
Fax: 02151 - 480078

 

 
Akupunktur / Goldakupunktur

 

 
Tierarztpraxis E. Schulze
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Gartenweg 27
59174 Kamen
Tel.: 02307 - 144017 oder 02307 - 18229
Fax: 02307 - 235402

 


 

Die wichtigsten Infektionskrankheiten beim Hund

- und wie wir vorbeugen können

Unser Hund ist unser treuer Begleiter, unser Spielkamerad, er ist ein Mitglied unserer Familie geworden. Wir als Hundebesitzer haben somit ein hohes Maß an Verantwortung übernommen. Wir sollten für eine artgerechte Haltung, Pflege und optimale Ernährung sorgen, ohne dass es uns zur lästigen Pflicht wird. Ebenso wichtig ist das Wissen über Krankheiten und Gefahren, die unserem vierbeinigen Freund drohen können, und vor allem was vorbeugend dagegen unternommen werden kann.

Staupe:

Die Staupe ist eine der bekanntesten und die am meisten gefürchtete Infektionskrankheit der Hunde. Das Staupevirus kommt in allen Ländern mit Hundehaltung vor und tritt auch hierzulande immer wieder vereinzelt auf, meist bei ungeimpften Hunden. Die Ansteckung erfolgt über Mund oder Nase des Hundes. Der Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hund anstecken, sondern auch bei einem Waldspaziergang, weil z.B. Marder oder Frettchen die Krankheit auch übertragen können. Erste Krankheitszeichen treten etwa eine Woche nach der Ansteckung auf. Sie beginnen mit hohem Fieber, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Der zähflüssige, eitrige Nasenausfluss ist in höchstem Maße ansteckend. Im späteren Krankheitsverlauf greift das Staupevirus auch verschiedene Organe im Körper des Hundes an. Dazu gehören der Verdauungs- und der Atmungsapparat, die Augen, die Haut und das Nervensystem. Der Schweregrad des Krankheitsverlaufes kann variieren, endet jedoch meist tödlich.

Hepatitis (H.c.c)

Auch bei Hunden gibt es eine ansteckende Leberentzündung, nämlich Hepatitis contagiosa canis (H.c.c.). Auf den Menschen ist diese Infektionskrankheit nicht übertragbar. Das Virus wird nicht nur von Hund zu Hund durch Speichel, Harn oder kot übertragen, sondern auch indirekt durch Kontakt mit infizierten Gegenständen. Hunde, welche diese Krankheit überstanden haben, können noch monatelang Hepatitisviren ausscheiden und verbereiten. Symptome der Erkrankung sind Fieber, Mandelentzündung mit Lymphknotenschwellung, starke Bauchschmerzen, Lungenentzündung und Störung des zentralen Nervensystems. In der Heilungsphase können graue Hornhauttrübungen auftreten. Oftmals bleibt eine chronische Hepatitis zurück.

Parvovirose

Die Parvovirose des Hundes wurde im Jahre 1978 fast zeitgleich in Europa, Nordamerika und Australien entdeckt. Parvoviren, die Erreger dieser Krankheit, werden von betroffenen Hunden massenhaft mit dem Kot ausgeschieden und sind in der Außenwelt noch sehr lange lebensfähig. Virushaltiger Kot ist also die Hauptursache für eine Ansteckung. Praktisch jedes Hundehäufchen stellt eine potentielle Gefahr dar. Die Erkrankung beginnt ca. ein bis zwei Wochen nach der Aufnahme des Virus mit Fieber und Mattigkeit. Bald darauf stellt sich Erbrechen und schwerer, meist blutiger Durchfall ein, die Folgen der Zerstörung der Darmschleimhaut durch das Parvovirus. Die erkrankten Tiere trocknen schnell aus. Da gegen das Virus selbst Medikamente unwirksam sind, kommt es trotzintensiver Behandlung vor allem bei jüngeren Hunden häufig zum tödlichen Verlauf. Bei Hunden, welche die Krankheit überstehen, bleiben meist dauerhafte Herzschäden zurück.

Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche oder auch Weilsche Krankheit)

Die Leptospirose ist eine bakterielle Infektionskrankheit und kann sowohl Tiere als auch Menschen betreffen. Die Leptospiren werden mit dem Harn ausgeschieden und sind besonders in feuchtem Boden und in Gewässern sehr lange lebensfähig. Ratten und Mäuse sind die größte Infektionsquelle. Der Hund muss gar nicht direkten Kontakt mit den Tieren haben, er kann sich auch anstecken, wenn er nur aus einer Pfütze Wasser trinkt. Die Leptospiren werden über die Schleimhäute des Verdauungstraktes aufgenommen. Ein bis zwei Wochen nach der Infektion kommt es zu plötzlichen Schwächeanfällen, Futterverweigerung, Erbrechen und Fieber. Weitere Anzeichen sind Atembeschwerden und großer Durst, dadurch entsprechend häufiger Harnabsatz. Auch dieser Krankheitsverlauf endet häufig tödlich. Das Überstehen dieser Krankheit bedeutet, dass der Hund meist chronische Leber- und Nierenschäden zurückbehält. Hier ist die jährliche Impfung ganz besonders wichtig, weil sie nicht nur den Hund, sondern auch die Menschen, die mit ihm zusammen leben, vor einer durch den Hund übertragenen Leptospiren-Infektion schützt.

Zwingerhusten (Virushusten)

Nicht nur Hunde, welche im Zwinger gehalten werden, sondern auch im Haus lebende Hunde können an Zwingerhusten erkranken. Eine ganze Reihe verschiedener Viren und Bakterien können die Ursache dieser Erkrankung der Luftröhre und der Bronchien sein. Die Ansteckung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion von Hund zu Hund und schlagartig sind die meisten Tiere einer Hundegemeinschaft, z.B. in einer Tierpension oder im Tierheim oder auf einer Hundeausstellung, erkrankt. Krankheitszeichen sind anfallartiger, trockener Husten, begleitet von klarem Nasenausfluss und einer Mandelentzündung. Die erkrankten Hunde brauchen viel Ruhe und sollten von anderen Hunden getrennt werden. Nach ein bis zwei Wochen kommt es meist zur Ausheilung.

Tollwut

Eine der gefährlichsten Virusinfektionen für Mensch und Tier ist die Tollwut. Es ist zwar gelungen, diese bis heute unheilbare Krankheit einzudämmen, sie kommt aber immer noch gebietsweise vor. Tollwutviren werden von infizierten Tieren mit dem Speichel ausgeschieden. Bissverletzungen durch tollwutinfizierte Tiere sind deswegen so gefährlich, weil das Virus über Wunden in den Körper gelangt. Der typische Krankheitsverlauf der Tollwut besteht aus drei Stadien. Das erste Anzeichen ist oft eine Verhaltensänderung, z.B. geht die natürliche Scheu vor dem Menschen verloren. Im weiteren Verlauf kommt es zu Erregungszuständen, dies ist das Exitationsstadium, und schließlich kurz vor dem Tod kann es zu Lähmungen kommen, dies ist das Paralysestadium. Der Umgang mit tollwutinfizierten Tieren ist in jedem Fall zu vermeiden. Die einzige Maßnahme, die unseren Hund vor einer Tollwuterkrankung sicher schützt, ist die vorbeugende Impfung.

Lebensgefährlichen Infektionskrankheiten kann man am sichersten durch die Schutzimpfung vorbeugen. Durch die Impfung wird der Hund immun. Die jährliche Wiederholungsimpfung ist heute durch neue Impfstoffentwicklungen sehr einfach geworden.

Dringend empfehlenswert ist die Grundimmunisierung: Abweichungen einer optimalen Krankheitsverhütung sind im Einzelfall immer wieder gegeben und sollten deswegen unbedingt beim Tierarzt abgeklärt werden.

 

(© ALSA-Ratgeber, 2003/04)


 

Schokolade für Hunde?

Im Kakao (und damit auch in der Schokolade) ist Theobromin enthalten. Theobromin gehört zur Gruppe der Methylxanthine und gilt als deren am wenigsten giftiger Vertreter. Da Theobromin beim Hund hauptsächlich zu 3-Metylxanthin metabolisiert wird, ist es möglich, dass dieser Metabolit für eine im Zuge der Vergiftung entstehende Kardiomyopathie (Dysfunktion des Herzmuskels mit unklarer Ursache) mitverantwortlich ist. Die tödliche Dosis reinen Theobromins liegt bei 100 mg/kg Körpergewicht (Zum Vergleich: In einer Tafel Zartbitterschokolade findet sich ungefähr die dreifache Menge).

Vier bis fünf Stunden nach der Aufnahme treten bei einer akuten Vergiftung Symptome wie Nervosität, erhöhte Atem- und Herzfrequenz gefolgt von Krämpfen und Kollaps, auf.

Ein Gegenmittel gibt es nicht. Es wird empfohlen, Erbrechen auszulösen und im Magen verbliebene Reste mit Aktivkohle zu binden. Krampfanfälle werden vom Tierarzt mit Diazepam, Phenobarbital oder Phenitoin behandelt. In schweren Fällen ist die Behandlung noch weitreichender.

 

Quelle: Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Uni Zürich

Weitere Informationen unter:

http://www.kimikos.de/schoko.htm und
http://www.kimikos.de/vergiftungserscheinungen.htm

 


 

1. Hilfe-Kasten

Zur Aufbewahrung der zur Ersten Hilfe notwendigen wichtigen Utensilien eignen sich leichte, wasserdichte und handliche Behälter (z.B. eine gut verschließbare Plastikdose).

In dieses Behältnis gehören:

 


 

Gifte (Vorkommen, Symptome, Therapien)

Gift enthalten in Symptome Maßnahmen
Alkohol durch verantwortungslose Menschen schwankender Gang, Depressionen, Erbrechen, Kreislauf-Kollaps viel Wasser trinken lassen, Wärmeerhaltung, Tierarzt!
Arsen (Insektizide, Herbizide) direktes Fressen von behandelten Pflanzen oder Ablecken des kontaminierten Fells starker Speichelfluß, Durst, Erbrechen, flüssiger blutiger Stuhl, starke Schmerzen, Kollaps, Tod Erbrechen einleiten, Tierarzt, Antidot
Aspirin Schmerzmittel in falscher Dosis Depression, Appetitlosigkeit, blasses Zahnfleisch, Erbrechen (evtl. mit Blut), schwankender Gang, Kollaps Erbrechen einleiten, Backpulvergabe (Sodiumkarbonat), Tierarzt
Barbiturate, Sedativa, Antidepressiva Schlaftabletten, Valium Depression, Schwanken, Kollaps, Koma, Tod Erbrechen, Tierarzt
Benzinhexachloride (Lindan, Chloran, Aldrin, Dieldrin) unverdünnte insektizide Hundeshampoos starke Erregung, Unruhe, Schwanken, Krämpfe, Koma, Tod mit Seife und viel Wasser kräftig waschen und spülen
Blausäuregifte, Phophorsäureester (z.B. E 605, Metasyntox) Insektizide Krämpfe, Lähmungen, Atemnot, Tod, STARKER SPEICHELFLUSS, blauer schaumiger Speichel, Gift stinkt stark! nicht ohne Hilfsmittel anfassen oder beatmen, da das Gift über die Haut übertragen wird! Sofort zum Tierarzt, Antidot: Atropin
Blei alte Fassadenfarbe, verseuchter Boden, Aufnahme durch Lecken, sehr langsame Vergiftung Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Anämie, Durchfall, Übererregbarkeit, Zuckungen, Depressionen schleichende Vergiftung, meist nur durch Blut- und Urintest nachweisbar, Behandlung der einzelnen Symptome, Antidot durch Tierarzt
Chlor Swimmingpool-Reiniger, gechlortes Wasser ist ungiftig rote tränende Augen, starker Speichelfluß, Eiterbildung und rötliche Verfärbung im Fang und auf der Zunge, Erbrechen, Durchfall Augen und Fang stark spülen, viel zu trinken geben, Tierarzt
Frostschutzmittel (Ethylenclycol) Autokühler (Hunde mögen den Geschmack) Schwanken, Erbrechen, Depression, Krämpfe, Koma Erbrechen einleiten, Tierarzt, Antidot: Ethylakohol
Kerosen Heizöl, Reinigungsmittel rote entzündete Augen, Erbrechen, Durchfall, evtl. Krämpfe, Entzündungen und kleine Geschwüre auf der Zunge Fell mit Seife und Wasser kräftig waschen, je nach Hundegröße 20 - 30 ml Olivenöl geben, Tierarzt
Kohlenmonoxid Auspuffgase Atemnot, Müdigkeit, Schwanken, Zahnfleisch und Augen auffallend rot frische Luft, bei Atemstillstand beatmen, Tierarzt, Antidot
Metaldehyde Schneckengift (Hunde mögen den Geschmack) Zittern, Speichelbildung, Durchfall, Schwanken, Krämpfe Erbrechen einleiten, Tierarzt (gute Chancen)
Paracetamol Human-Schmerzmittel (nicht für Hunde) nach Tagen: Lethargie, Verfärbung des Zahnfleisches von blaß über gelb zu blau, Atemnot, Anschwellen von Gesicht und Lefzen sofort nach Giftaufnahme Erbrechen einleiten
Säuren Batterien Verätzungen von Haut und Fang, Erbrechen mit Blut, Schock äußerlich: reichlich waschen und spülen, innerlich: NICHT erbrechen lassen, Backpulver in Wasser verabreichen, reichlich trinken lassen
Srychnin Rattengift Zuckungen, Ruhelosigkeit, Starre, Krämpfe, Koma, Kopf und Hals gekrümmt, Glieder steif ausgestreckt, Krämpfe dauern immer länger an, Tod sofort Erbrechen einleiten, Tierarzt, Nachweis durch Mageninhalt
Terpentin Farbentferner (darf nicht auf die Haut gegeben werden) entzündete Haut, Lecken, Erbrechen, Durchfall, Ruhelosigkeit, Übererregbarkeit, Koma waschen und spülen, Tierarzt
Thallium Rattengift, Ameisengift Rötung der Haut, Haarverlust (beginnend an Ohren und Lefzen), Gewichtsverlust, Erbrechen, Durchfall, Zuckungen Erbrechen einleiten, Tierarzt, Nachweis im Urin
Warfarin Rattengift Lethargie, blasses Zahnfleisch mit Blutungen, Kollaps, Tod Erbrechen einleiten, Tierarzt, Antidot (gute Chancen)

 

 


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